1. Mai – Bergedorf erfolgreich Nazifrei!

Die Mahnwache des Bergedorfer “Bündnis gegen Rechts” auf dem Bergedorfer Bahnhofsplatz war eine erfolgreiche Aktion. Neben den 25 von der Polizei genehmigten Teilnehmern waren im Umkreis zahlreiche Mahnwachen-Spaziergänger zu sehen, so dass zeitweise über 50 Menschen ihren Protest gegen Rechts kundtaten. Neben Transparenten von Parteien, Organsationen und Initiativen waren auch zahlreiche individuelle Protestplakate gegen Rechts zu sehen. Aktive von Fluchtpunkt Bergedorf malten mit Straßenkreide Anti-Nazi-Parolen auf das Pflaster des Platzes. Von Redner*innen wurde nicht nur auf die Gefahr von Rechts hingewiesen, sondern auch auf die Gefahr, dass die Lasten durch die Corona-Pandemie auf den ärmsten Teil der Gesellschaft abgewälzt werden. Hinter dem Spruch “Gemeinsam durch die Krise”  versteckt sich nichts anderes, als dass die Kosten der Pandemie den Steuerzahlern und Verbrauchern aufgebürdet werden.

Weiterhin wurde auf die menschenunwürdige Behandlung und Lage der Schutzsuchenden an den Grenzen Europas hingewiesen. Alle Haft- und Elendslager auf dem griechischen Festland und den Ägäischen Inseln müssen geräumt werden.

Die Aktion am 1. Mai zeigt, dass Protest auf der Straße auch zu Coronazeiten möglich und notwendig ist.

Laßt uns weiter phantasievolle Aktionen durchführen.

Alle Fotos: Rudi Walter
 

Das “Hamburger Bündnis gegen Rechts” hat am 1.Mai zusammen mit dem “Harburger Bündnis einig gegen Rechts” und dem “Bergedorfer Bündnis gegen Rechts” insgesamt 13 Mahnwachen durchgeführt:

Harburg: Sand, Poststraße, Rathausplatz, Herbert Wehner-Platz, Walter-Dudeck-Brücke, Moorstraße/Ecke Wilstorfer Str., Kalischerstraße/Ecke Eddelbütteler Straße, Fußgängerzone Lüneburger Straße, Wilstorfer Str./Ecke Kalischerstr., Kriegerdenkmal Bremer Straße

Innenstadt: Hauptbahnhof / Heidi-Kabel-Platz

Bergedorf: Bahnhof / Weidenbaumsweg