Veranstaltung: alte Nazis – neue Nazis

Kein Raum für Nazis – nirgendwo

Analysen und Erfahrungen aus Bergedorf von den 70ern bis heute – rechter Terror und Entwicklung faschistischer Strukturen.

Vorträge und Diskussion mit Harald Holzmann und Andreas Speit am 19.März 2020 im SerrahnEins in Bergedorf. Einlass 19 Uhr, Beginn 19:30 Uhr.

VA Poster

Anlass der Veranstaltungsplanung ist der angekündigte Nazi-Aufmarsch am 1.Mai 2020 in Bergedorf, welcher nach Medienberichten möglicherweise nach Harburg verlegt wird.

Der Veranstalter wird nach §6 Versammlungsgesetz Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören oder der rechtspopulistischen Szene zuzuordnen sind oder durch menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zugang zur Veranstaltung verwehren oder sie von der Veranstaltung ausschließen.

Wir mobilisieren weiter!

In der Presse haben die Veranstalter des Naziaufmarsches am 1. Mai angekündigt, ihre Demonstration von Bergedorf nach Harburg zu verlegen.

Egal wo in Hamburg der Aufmarsch stattfinden wird, das Bergedorfer Bündnis gegen Rechts beteiligt sich weiter an den Mobilisierungen dagegen.

Kein Fußbreit – Gemeinsam gegen den Faschismus!

Das Bergedorfer Bündnis gegen Rechts (BBgR)

Kundgebung zum Gedenken an Ramazan Avci

Am 21.12.1985 wurde Ramazan Avci an der S-Bahn Landwehr von Bergedorfer Nazis ermordet. In Gedenken an dieses Verbrechen findet jährlich eine Kundgebung am Ramadan Avci Platz direkt an der Haltestelle statt. In dem Aufruf für dieses Jahr heißt es: “Es gibt eine lange Tradition bei rassistischen Morden in Hamburg.” und “Die Gedenkveranstaltung an Ramazan Avci spiegeln die Selbstorganisation der Angehörigen, Überlebenden und Betroffenen von rassistischer Gewalt wider. Daran wollen wir anknüpfen.
„Kundgebung zum Gedenken an Ramazan Avci“ weiterlesen

Klimastreik am 29. November

Fridays For Future, Extinction Rebellion, Parents For Future, Aufstehen, Fluchtpunkt, Attac, Großelterngruppe ENERGIE und viele andere mehr in Bergedorf lassen in Sachen Klimapolitik nicht locker. Und das ist auch bitter nötig, denn von Seiten der Bundesregierung geht es ja eher rückwärts als vorwärts.

Deshalb der Aufruf, erneut massenhaft auf die Straße zu gehen, und zwar am

Freitag, 29.11.2019, 12:05 Uhr, Nikolaikirche / Rödingsmarkt

In Bergedorf, Reinbek, Geesthacht und Umgebung sind viele Menschen damit beschäftigt, Plakate auszuhängen, Flyer aufzustellen oder Transparente für die Demo zu malen. Und sie wollen – wie zuletzt am 20. September – einen gemeinsamen Start organisieren:

10:30 Uhr: “Warm Up” am Bergedorfer Bahnhof.

11:00 Uhr: Schülerdemo zum Bahnhof. Sie beginnt am Luisengymnasium und führt 11:15 Uhr am Hansa-Gymnasium vorbei, wo sie von den dortigen SchülerInnen mit viel Hallo erwartet werden wird.

11:30 Uhr: Abfahrt zum Hauptbahnhof, mit der S-Bahn oder mit dem Fahrrad in der Gruppe.

Bei Fragen könnt ihr euch an info@unteilbar-bergedorf.org wenden.

Das Recht auf Wohnen

… ist ein Menschenrecht. 

Aber überall auf der Welt, auch in Bergedorf, steht dieses Recht zur Disposition. Die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum ist kein vorrangiges Ziel der öffentlichen Hand mehr, vielmehr überlässt sie die Wohnungswirtschaft den Rendite-Interessen privater Investoren.

Diese Situation beleuchtet der jüngste Film des schwedischen Filmemachers Fredrik Gerrten (Schweden 2019)

“Push – Für das Grundrecht auf Wohnen”

23.10.2019, 19:30 Uhr
Einlass 19:00 Uhr
Kulturhaus SerrahnEINS am Bergedorfer Hafen
Serrahnstraße 1, 21029 Hamburg

Der Film „Push“ wirft ein Licht auf die heutige Situation in der Welt, in der Wohnungen oft reduziert sind auf eine Anlageform, mit der man profitabel Geld machen kann. Dabei folgt der Film der Richterin Leilani Farha, der UN-Sonderberichterstatterin für das Menschenrecht auf Wohnen. Sie besucht verschiedene Orte der Welt und zeigt, wer wen aus der Stadt „push“t.

Im Anschluß an den Film soll kurz gemeinsam die Hamburger Situation (siehe “Stoppt den Ausverkauf der Stadt”) diskutiert werden.